Partizipation in der Schule

Leider wissen immer noch zu wenige Schüler*innen, dass nicht nur die Lehrer*innen ihnen was zu sagen haben, sondern auch sie selbst mitreden dürfen. Du auch!

Wenn Du nicht willst, dass die Lehrer*innen über den Kopf der Schüler*innen über wichtige Fragen entscheiden, dann kannst Du aktiv werden und in der Schule mitarbeiten.

Hast Du zum Beispiel ein Handyverbot an der Schule? Sind die Busverbindungen total schlecht? Erlebst Du Rassismus oder Rechtsextremismus? Sind die Schulräume alt, heruntergekommen oder technisch schlecht? Hast Du an der Schule nicht die Möglichkeit ins Internet zu gehen?

Du kannst an Deiner Schule aktiv in der Schülervertretung mitwirken: Meist hast Du die Möglichkeit als Klassensprecher*in im Schülerrat mitzuarbeiten, aus welchem heraus Du in Konferenzen und Arbeitsgruppen die Meinung Deiner Mitschüler*innen vertreten. Du kannst da gemeinsam Projekte planen und kannst Dich für eine bessere Schulgemeinschaft – mit Handyerlaubnis und ohne Diskriminierung – einsetzen.

Weiterhin hast Du daraufhin (auf jeden Fall in Niedersachsen) die Möglichkeit, Dich aus Deiner Schülervertretung heraus im jeweiligen Kreisschülerrat zu engagieren und durch diesen im Landesschülerrat aktiv zu werden.

 

Vorstellungstext einer Schülervertretung

Für meine Schule habe ich für die Website folgenden Text verfasst, und ich würde bislang nichts daran ändern:

„Im Niedersächsischen Schulgesetz steht zum Bildungsauftrag der Schule im zweiten Paragrafen „Die Schülerinnen und Schüler sollen fähig werden, die Grundrechte für sich und jeden anderen wirksam werden zu lassen, die sich daraus ergebende staatsbürgerliche Verantwortung zu verstehen und zur demokratischen Gestaltung der Gesellschaft beizutragen.“ Das heißt, wir sollen nach unserer Zeit in der Schule das politische System Deutschlands verstehen und bereit und motiviert sein, uns für die Gestaltung, für die Verbesserung der Gesellschaft zu engagieren.

Wir haben als SchülerInnen ein Mitspracherecht und wir dürfen an wichtigen Entscheidungen und Diskussionen teilhaben. Wir haben ein Recht und auch eine gewisse Pflicht zur politischen Partizipation. Um dieses Recht zu nutzen, wählen die Schülerinnen und Schüler jeder Klasse eine Schülerin und einen Schüler als ihre KlassensprecherIn. Diese sind somit ein Teil der Schülervertretung, aus welcher über 20 SchülerInnen Mitglieder des Schülerrates sind. Die SchülerInnen der Schülervertretung treffen sich regelmäßig und setzen sich bei Konferenzen und Versammlungen für die Interessen der SchülerInnen ein. Die SchülervertreterInnen wählen eine Schülersprecherin und einen Schülersprecher und Mitglieder für den Kreisschülerrat Northeim.

Dabei sind wir besonders bemüht, dass hierbei auch das Konzept der Kooperativen Gesamtschule umgesetzt wird: Nur SchülerInnen aus jedem Jahrgang und von jedem Schulzweig können auch die Meinung von allen SchülerInnen einfangen. Wir sind alle gleichberechtigt und die Interessen von Jeder und Jedem sind wichtig und müssen gehört werden. Wir bieten ein offenes Ohr für alle Schülerinnen und Schüler und setzen uns für ein gutes, respektierendes, gemeinsames und demokratisches Zusammenleben an der Schule ein. So haben wir neben vielen kleineren Projekten 2014 gemeinsam mit allen SchülerInnen und LehrerInnen die Projektwoche „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erfolgreich organisiert. Wir fordern und fördern Demokratie und Partizipation für das Interesse von allen Schülerinnen und Schülern.“, kgsmoringen.de

Ideen, Möglichkeiten und Anregungen zur Arbeit Deiner Schülervertretung sammeln wir hier aktuell, Du darfst uns gern Deine Ideen zuschicken!